Donnerstag, 27. August 2015

Barcelona Tag 3

Immer noch mit Muskelkater in den Wadeln ging es wieder los. Erneut mit dem Zug in die Stadt und dann mit der U-Bahn in Richtung Hafen. Als ersten Stopp hatten wir das Aquarium von Barcelona auf dem Plan. Es sollte eines der schönsten Aquarien und das größte Europas sein... dies können wir leider nicht bestätigen. Wir fanden das Aquarium in Monaco um einiges schöner und gepflegter. Ebenfalls wurde auf der Webseite mit Fütterungszeiten geworben, welche jedoch auch nicht eingehalten wurden. Eine geschlagene dreiviertel Stunde warteten wir beim Pinguingehege ohne die Anstalt einer Fütterung. Das Einzige was wir beeindruckend fanden, waren die Haie, doch für gewaschene 20€ Eintritt, ist das eindeutig zu wenig.
Weiter ging es in das Museum für Katalonische Geschichte. Außer Bildung haben wir nicht viel von diesem Museum erwartet, aber es gab weit mehr als nur Lernen in diesem Museum. Es gab sehr viel zu sehen und zu bestaunen. Die Geschichte Kataloniens von der Steinzeit bis zur Jetztzeit, war wirklich den Eintritt von 4€ wert. Man konnte nicht nur die historischen Artefakte bestaunen, sondern auch sehr viele Dinge selbst ausprobieren. Zum Beispiel konnte man mit einer steinzeitlichen Mühle selbst Mehl mahlen, oder eine komplette Rüstung anprobieren. Ebenfalls sehr spannend war es eine maßstabsgetreue Rüstung mit Zubehör aufzuheben, dadurch haben wir einen Eindruck bekommen, wie schwer ein Knappe im Mittelalter tragen musste. Dieses Museum war eine sehr positive Überraschung und wir können es nur jedem ans Herz legen.
Als letztes gingen wir zur bekannten Sagrada Familia. Die unvollendete Kirche im Herzen Barcelonas, die bereits seit über 100 Jahren gebaut wird. Nach ein paar impressiven Fotos gingen wir zurück zu unserem Bahnhof. Nach dem gestrigen 18 km Marsch und den heutigen 14 km brennen unsere Füße und wir schafften es einfach nicht mehr das Ägyptische Museum anzusehen. Lieber verabschieden wir uns heute von Barcelona mit einem Gläschen Sangria auf dem Balkon und machen uns für die Heimreise bereit. Leider ist unser Urlaub so gut wie zu Ende, doch wir hoffen natürlich, dass wir auch auf der Heimreise noch einiges Sehenswertes entdecken. Aber wir müssen es trotzdem schaffen in drei Tagen nach Hause zu kommen, und das ganz ohne Autobahn.
Der nächste Stopp ist unbekannt, das Einzige was noch geplant ist, ist ein kurzer Halt in Südtirol bei Freunden.

Wir drücken unserem Twingeskahn die Daumen und werden mehrere Pausen einlegen, um den älteren Herren nicht zu überfordern. Abgesehen davon braucht eine gewisse Person sehr viele Klopausen!

Gute Nacht, und drückt uns die Daumen, dass der Twingeskahn uns gut nach Hause bringt. (Doch: Der Twingeskahn bringt uns olle guat ham!)









Leuchtende Quallen in Barcelona

Museum für Kathalonische Geschichte

Selbst probieren im Museum für katalanische Geschichte














Rüstung zum Anprobieren Museum